Kontraindikationen

Kontraindikationen & wichtige Gesundheitshinweise zu Breathwork

Breathwork kann eine tiefgehende und kraftvolle Erfahrung sein.
Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, dass intensive Breathwork-Prozesse nicht für alle Menschen geeignet sind.

Bitte lies die folgenden Hinweise sorgfältig durch.


Kontraindikationen für intensive Breathwork-Sessions

Intensive Breathwork-Techniken, insbesondere Conscious Connected Breathing und Atemformen, die zu beschleunigter Atmung oder Hyperventilation führen, sind nicht empfohlen bei:

  • Schwangerschaft

  • Epilepsie oder epileptischer Veranlagung

  • Starkem Bluthochdruck (insbesondere bei medikamentöser Behandlung)

  • Herz- und Kreislauferkrankungen (z. B. koronare Herzerkrankung, Angina Pectoris)

  • Erlittenem Schlaganfall

  • Kürzlich erfolgten Operationen oder akuten Knochenbrüchen

  • Erhöhtem Augeninnendruck (z. B. Glaukom)

  • Hirndruckproblemen

  • Psychischen Erkrankungen wie:

    • Schizophrenie

    • Manie

    • Bipolarer Störung

    • Schizoaffektiver Störung

    • Borderline-Persönlichkeitsstörung

  • Schweren posttraumatischen Belastungsstörungen
    (in diesen Fällen sind Gruppensessions nicht empfohlen)

In diesen Fällen eignen sich keine intensiven Breathwork-Sessions.


Sanfte Atemarbeit als Alternative

Sanfte, regulierende und entspannende Atemtechniken können – je nach individueller Situation – im Rahmen einer 1:1 Begleitung angewendet werden.

Wenn du unsicher bist, ob Breathwork für dich geeignet ist, melde dich bitte vorab persönlich bei mir, damit wir gemeinsam klären können, welche Form der Atemarbeit für dich sinnvoll und sicher ist.


Wichtige Gesundheitshinweise

Bei bestehenden Erkrankungen wird dringend empfohlen, vor der Teilnahme an einer Breathwork-Session Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten zu halten, um abzuklären, ob intensive Atemprozesse für dich geeignet sind oder kontraindiziert sein könnten.


Spezifische Hinweise im Überblick

Epilepsie
Atemtechniken, die zu Hyperventilation führen, können epileptische Anfälle auslösen und sind daher nicht empfohlen.
Sanfte Atemmethoden können – nach Rücksprache – genutzt werden.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen & Bluthochdruck
Aktivierende Atemtechniken können das Herz-Kreislauf-System stark belasten und sind potenziell schädlich.
Entspannende Atemtechniken sind in der Regel unproblematisch.

Schwangerschaft
Ich empfehle keine intensiven oder aktivierenden Atemprozesse während der Schwangerschaft.
Sanfte, beruhigende Atemtechniken sind möglich, jedoch ohne Atemanhalten oder beschleunigte Atmung.

Akute Knochenbrüche oder kürzliche Operationen
Intensive Atemprozesse können unwillkürliche Muskelanspannungen oder Krämpfe auslösen und dadurch Beschwerden verstärken.

Psychische Erkrankungen
Bei psychischen Erkrankungen ist eine vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Therapeuten dringend empfohlen.
Bei schweren psychischen Störungsbildern können intensive Breathwork-Prozesse Symptome verstärken und sind daher nicht empfohlen.


Eigenverantwortung & Sicherheit

Die Teilnahme an Breathwork-Sessions erfolgt in eigener Verantwortung.
Breathwork ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Mir ist es ein großes Anliegen, einen sicheren, achtsamen und verantwortungsvollen Raum zu halten.
Bitte sprich mich bei Fragen oder Unsicherheiten jederzeit an.